Online-Casinos ohne Schufa-Auskunft in der Schweiz
Bonitätsprüfung, Identitätscheck, Lizenz und Zahlungen sind getrennte Themen und sollten bei der Auswahl gemeinsam betrachtet werden.

Inhaltsverzeichnis
- Was „ohne Schufa“ beim Schweizer Online-Casino wirklich bedeutet
- Bonitätsprüfung oder Identitätscheck? Du musst beides auseinanderhalten
- Online-Casinos ohne Bonitätsprüfung 2026: Was in der Schweiz zählt
- Schufa-Online-Casino: Lizenz prüfen, statt nur ein Versprechen zu glauben
- Keine Schufa-Abfrage heißt nicht: keine Kontrolle
- Bekommst du wegen eines Online-Casinos einen Schufa-Eintrag?
- Sperren lassen statt umgehen: Spielsperre und Schufa sind zwei verschiedene Dinge
- Casino ohne Schufa: Zahlen und Auszahlen ohne böse Überraschung
- Das beste Online-Casino ohne Schufa findest du nicht über den Werbespruch
- Online-Casino und Schufa: Die kurze Antwort für die Schweiz
Was „ohne Schufa“ beim Schweizer Online-Casino wirklich bedeutet
Wenn du nach einem Online-Casino ohne Schufa-Auskunft in der Schweiz suchst, steckt hinter diesem Ausdruck meist ein recht einfacher Gedanke: Das Casino soll bei der Kontoeröffnung keine klassische Kreditwürdigkeitsprüfung durchführen. Es geht also darum, ob deine finanzielle Bonität abgefragt wird – nicht darum, ob du dich ohne Kontrolle anmelden und anonym spielen kannst. Genau diese beiden Dinge werden in der Werbung gern vermischt.
Ich würde den Begriff deshalb nicht wörtlich nehmen. Ein seriöses Schweizer Online-Casino prüft bei der Eröffnung eines Spielerkontos in erster Linie deine Identität und nicht deine Kreditwürdigkeit. Das ist der entscheidende Unterschied. „Ohne Schufa“ beschreibt höchstens, dass keine entsprechende Bonitätsabfrage im Mittelpunkt steht. Es bedeutet nicht, dass der Betreiber auf jede Prüfung verzichtet.
Ohne Schufa bedeutet nicht ohne Identitätsprüfung
Bei Casinos ohne Schufa-Auskunft bleibt die Identität relevant. Das Casino muss wissen, wer ein Konto eröffnet. Der Ausdruck „anonymes Spielen“ passt hier nicht und führt dich in die falsche Richtung. Ein bewilligter Anbieter darf nicht einfach jedes Konto ohne Prüfung freischalten, nur weil keine Bonitätsauskunft verlangt wird.
Das ist auch logisch: Das Versprechen bezieht sich auf eine mögliche Prüfung der Kreditwürdigkeit. Der Identitätscheck verfolgt dagegen einen anderen Zweck. Er ordnet das Spielerkonto einer realen Person zu. Wer beides in einen Topf wirft, sucht am Ende womöglich ein angeblich günstiges Schufa-Casino, landet aber bei einem Anbieter, der für die Schweiz gar nicht zugelassen ist.
Meine Faustregel ist schlicht: Keine Bonitätsabfrage kann ein Merkmal der Kontoeröffnung sein. Keine Identitätsprüfung ist bei einem seriösen Schweizer Online-Casino dagegen kein vertrauenswürdiges Qualitätsmerkmal.
Entscheidend ist die Schweizer Bewilligung
Noch wichtiger als der Werbespruch ist die Frage, ob das Online-Casino in der Schweiz überhaupt legal betrieben werden darf. Online-Casinos dürfen hier nur mit einer Konzession der Eidgenössischen Spielbankenkommission, kurz ESBK, tätig sein. Ausländische Anbieter ohne ESBK-Lizenz gelten in der Schweiz als illegal.
Dabei gibt es eine Besonderheit, die viele Seiten verschweigen: Für Online-Casinos existiert keine eigenständige Online-Lizenz. Ein Betreiber braucht eine Konzessionserweiterung einer bereits bestehenden Schweizer landbasierten Spielbank und zusätzlich eine ESBK-Spiele-Bewilligung. Das klingt technisch, ist für dich aber praktisch wichtig. Ein buntes Versprechen wie „Online-Casino ohne Schufa“ ersetzt diese Voraussetzungen nicht.
Die ESBK vergibt die Bewilligungen und überwacht, ob die Regeln eingehalten werden. Ihre Zuständigkeit betrifft Online-Casinospiele. Lotterien und Sportwetten fallen dagegen in den Bereich der Gespa. Wenn eine Website verschiedene Geldspiele unter einem Dach anbietet, solltest du diese Zuständigkeiten nicht gedankenlos gleichsetzen. Schweizer Regulierung ist kein Sammelbegriff für alles, was irgendwie nach Glücksspiel aussieht.
Was der Ausdruck nicht verspricht
Der Begriff „ohne Schufa“ sagt zunächst nichts darüber aus,
- ob ein Anbieter eine Schweizer ESBK-Lizenz besitzt,
- ob das Spielerkonto ohne Identitätsprüfung eröffnet wird,
- ob der Betreiber seinen Sitz oder seine Konzession in der Schweiz hat,
- ob die Website die Schweizer Regeln einhält.
Mehr sollte man aus der Formulierung nicht herauslesen. Gerade bei Suchbegriffen wie Online-Casinos ohne Schufa-Abfrage klingt es schnell so, als würde eine einzige fehlende Prüfung den Anbieter automatisch seriös machen. Das ist ein Kurzschluss. Die Bonitätsfrage und die rechtliche Zulassung sind zwei verschiedene Ebenen.
Auch eine ausländische Lizenz macht aus einem Offshore-Angebot kein Schweizer Online-Casino. Für die Schweizer Legalität zählt die ESBK-Bewilligung. Ein Anbieter darf also nicht allein deshalb als passend gelten, weil er eine Lizenz aus einem anderen Land erwähnt oder mit einer Prüfung wirbt, die angeblich entfällt.
Warum die ESBK für dich wichtiger ist als die Werbung
Die ESBK ist nicht nur ein Name im Impressum. Sie ist die zuständige Schweizer Aufsichtsbehörde für Online-Casinospiele. Ihre Aufgabe besteht darin, Lizenzen zu vergeben und die Einhaltung der Regeln zu überwachen. Damit verbindet sich ein klarer rechtlicher Rahmen, den ein nicht bewilligter Anbieter nicht einfach durch eine geschickte Werbeformulierung ersetzen kann.
Wenn du die besten Online-Casinos ohne Schufa suchst, würde ich deshalb nicht mit dem Werbespruch anfangen. Zuerst zählt, ob das Angebot in der offiziellen ESBK-Liste steht. Erst danach ist die Frage sinnvoll, wie die Kontoeröffnung abläuft und ob dabei eine Bonitätsprüfung eine Rolle spielt.
Das klingt weniger spektakulär als ein „Casino ohne Schufa“. Ist aber der wichtigere Punkt.
Die Grenze des Versprechens
„Ohne Schufa“ kann dir also eine bestimmte Eigenschaft der Anmeldung signalisieren: Das Casino prüft bei der Kontoeröffnung in erster Linie deine Identität und nicht deine Kreditwürdigkeit. Mehr nicht. Es ist weder eine Einladung zum anonymen Spielen noch ein Ersatz für eine Schweizer Bewilligung.
Rechtlicher Status Nur mit ESBK-Bewilligung legal
Identitätsprüfung Zwingend erforderlich (KYC)
Bonitätsprüfung Kein Kriterium für die Zulassung
Für deine Entscheidung sollte die Reihenfolge daher klar sein: Erst die ESBK-Zulassung des Betreibers prüfen, dann die Bedingungen der Kontoeröffnung lesen und den Begriff „ohne Schufa“ sachlich einordnen. Nur so erkennst du, ob du tatsächlich ein bewilligtes Schweizer Online-Casino vor dir hast – oder lediglich eine Seite, die mit Casinos ohne Schufa-Auskunft Aufmerksamkeit erzeugen will.
Bonitätsprüfung oder Identitätscheck? Du musst beides auseinanderhalten
Wenn du nach einem Online-Casino ohne Bonitätsprüfung suchst, steckt hinter der Formulierung oft eine begriffliche Verwechslung. Bonitätsprüfung, Bonitätscheck und Kreditprüfung betreffen die finanzielle Zuverlässigkeit. Der Identitätscheck beantwortet dagegen eine andere Frage: Bist du tatsächlich die Person, die das Konto eröffnet?
Bei der Anmeldung in einem lizenzierten Schweizer Online-Casino steht die Identität im Vordergrund, nicht deine Kreditwürdigkeit. Das Casino muss also feststellen, wer du bist. Daraus folgt aber nicht, dass die Registrierung ohne Prüfung funktioniert. Im Gegenteil: Ein Casino ohne Kreditprüfung ist nicht automatisch ein Casino ohne KYC-Prozess. Die beiden Dinge laufen auf unterschiedlichen Schienen.
Was bei der Kontoeröffnung geprüft wird
Für ein Spielerkonto braucht der Betreiber verlässliche Angaben zu deiner Person. Der Identitätscheck kann deshalb Dokumente oder weitere Nachweise verlangen. Geprüft wird, ob die Angaben zusammenpassen und ob das Konto wirklich dir gehört.
Das ist keine Kreditentscheidung. Das Casino fragt dabei nicht in erster Linie, ob du Rechnungen bezahlst, Kredite zurückführst oder als zahlungsfähig eingestuft wirst. Es geht um die Identität und um die ordnungsgemäße Führung des Spielerkontos.
Ich würde deshalb die Begriffe nicht durcheinanderwerfen:
- Identitätsprüfung: Der Betreiber stellt fest, wer du bist.
- Bonitätsprüfung: Eine Stelle bewertet deine finanzielle Zuverlässigkeit.
- Kreditprüfung: Es wird beurteilt, ob eine Finanzierung oder ein kreditähnlicher Vorgang vertretbar ist.
- Bonitätscheck: Umgangssprachliche Bezeichnung für eine Prüfung der Zahlungsfähigkeit.
Ein Online-Casino ohne Bonitätscheck kann also trotzdem eine vollständige Identitätsprüfung verlangen. Das ist kein Widerspruch, sondern der normale Unterschied zwischen zwei Prüfarten.
Warum „ohne Bonitätsprüfung“ nicht „ohne Prüfung“ heißt
Die Werbeaussage klingt schnell nach einer Anmeldung ohne Nachfragen. So solltest du sie nicht lesen. Wenn keine Bonitätsprüfung erfolgt, bedeutet das lediglich, dass die Kreditwürdigkeit nicht der entscheidende Prüfgegenstand ist. Deine persönlichen Daten bleiben trotzdem relevant.
Bei lizenzierten Casinos kommt noch eine weitere Kontrolle hinzu: Bei der Anmeldung muss die zentrale Sperrdatei abgefragt werden. Damit soll verhindert werden, dass eine gesperrte Person ein Spielerkonto eröffnet oder weiterspielt. Auch diese Abfrage ist keine Bonitätsprüfung. Sie sagt nichts darüber aus, ob jemand einen Kredit zurückzahlen könnte.
Das Ergebnis kann daher so aussehen: kein Bonitätscheck, aber Identitätsnachweis und Abfrage der Sperrdatei. Wer ein Casino ohne Bonitätsprüfung mit einer prüfungsfreien Plattform gleichsetzt, erwartet etwas, das der Begriff nicht hergibt.
Die Rolle des Kartenanbieters
Eine zusätzliche Prüfung kann entstehen, wenn du mit Kreditkarte einzahlst. In diesem Fall kann der Kartenanbieter intern beurteilen, ob die Zahlung durchgeführt werden darf. Diese Kontrolle stammt nicht vom Casino.
Das ist der Punkt, an dem viele Erklärungen unsauber werden. Wird eine Kartenzahlung abgelehnt, heißt das nicht automatisch, dass das Online-Casino eine negative Bonitätsentscheidung getroffen hat. Die Ursache kann beim Kartenanbieter liegen, bei dessen internen Regeln oder bei der konkreten Transaktion.
Der Unterschied lässt sich einfach merken:
| Prüfung | Wer prüft? | Worum geht es? |
|---|---|---|
| Identitätscheck | Online-Casino | Gehört das Konto zu dir? |
| Abfrage der zentralen Sperrdatei | Lizenziertes Online-Casino | Darf die Person am Spiel teilnehmen? |
| Mögliche interne Kartenprüfung | Kartenanbieter | Kann die Kartenzahlung verarbeitet werden? |
| Bonitätsprüfung | Je nach Vorgang ein Finanz- oder Zahlungsdienst | Wie wird die Zahlungsfähigkeit eingeschätzt? |
Eine interne Prüfung des Kartenanbieters ist somit keine Prüfung des Casinos. Genau deshalb kann ein Online-Casino ohne Kreditprüfung trotzdem eine Zahlung ablehnen oder eine andere Zahlungsmethode verlangen. Die Zahlungsentscheidung und die Kontoeröffnung sind nicht dasselbe Verfahren.
Was die Aussage für deine Auswahl bedeutet
Wenn du ein bestes Online-Casino ohne Bonitätsprüfung suchst, sollte der Ausdruck allein nicht dein Auswahlkriterium sein. Entscheidend ist zuerst, dass der Betreiber den Identitätscheck sauber durchführt und die vorgeschriebenen Kontrollen einhält. Ein Angebot, das mit einer Anmeldung ohne Nachweise wirbt, verdient eher Misstrauen als Vertrauen.
Ein seriöses Casino erklärt, welche Angaben für die Kontoeröffnung benötigt werden, wie die Identität bestätigt wird und welche Regeln für das Spielerkonto gelten. Dazu gehören auch Selbstsperren und Spielerlimits. Lizenzierte Casinos müssen beides anbieten beziehungsweise einhalten. Der Betreiber darf die Kontrollen also nicht einfach weglassen, nur weil er keine Bonitätsprüfung vornimmt.
Für mich ist die praktische Lesart deshalb klar: „ohne Bonitätsprüfung“ kann bedeuten, dass keine Kreditwürdigkeit bewertet wird. Es bedeutet nicht, dass du anonym spielst, deine Identität nicht nachweisen musst oder jede Zahlung automatisch durchläuft.
Drei Fragen, die du auseinanderhalten solltest
Bei der Anmeldung helfen drei getrennte Fragen:
-
Wer bist du? Das beantwortet der Identitätscheck des Casinos.
-
Darfst du am Spiel teilnehmen? Dafür sind die vorgeschriebenen Kontrollen und die Abfrage der zentralen Sperrdatei relevant.
-
Kann deine Zahlung verarbeitet werden? Das kann zusätzlich vom Kartenanbieter oder vom gewählten Zahlungsweg abhängen.
Erst wenn diese Ebenen getrennt betrachtet werden, wird die Bezeichnung Online-Casino ohne Bonitätsprüfung verständlich. Keine Kreditprüfung ist nicht dasselbe wie keine Kontrolle. Genau diese Unterscheidung erspart dir falsche Erwartungen bei der Registrierung.
Online-Casinos ohne Bonitätsprüfung 2026: Was in der Schweiz zählt
Wer nach Online-Casinos ohne Bonitätsprüfung 2026 sucht, sollte in der Schweiz zuerst nicht auf den Werbespruch schauen, sondern auf den rechtlichen Rahmen. Entscheidend ist, ob das Angebot von einer Schweizer Spielbank mit entsprechender Konzessionserweiterung betrieben wird. Für Online-Casinospiele ist allein die Eidgenössische Spielbankenkommission zuständig. Die Gespa ist für Lotterien und Sportwetten da. Das wird gern vermischt, macht die Sache aber nicht einfacher.
Ein fehlender Bonitätscheck sagt deshalb noch nichts über die Zulässigkeit des Angebots aus. Er beschreibt höchstens, wie ein Anbieter mit der finanziellen Prüfung bei der Kontoeröffnung umgeht. Für deine Auswahl ist wichtiger, ob du bei einem bewilligten Schweizer Online-Casino landest. Angebote aus dem Ausland können mit einer Lizenz aus Malta oder Curaçao auftreten. Diese ausländische Lizenz ersetzt jedoch keine Schweizer Bewilligung.
- Auf die offizielle ESBK-Liste schauen
- Konzessionsnummer im Impressum kontrollieren
- Identitätsnachweis bereit halten
- Nur auf eine ausländische Lizenz vertrauen
- „Ohne Schufa“ mit Anonymität verwechseln
- DNS-Sperren als Sicherheitsmerkmal missverstehen
Was trotz fehlender Kreditprüfung gilt
Auch bei Online-Casinos ohne Kreditprüfung bleiben die gesetzlichen Anforderungen bestehen. Das Angebot muss in den Schweizer Aufsichtsrahmen passen und sich an Personen richten, die in der Schweiz wohnen oder dort ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. Zudem ist der Zugang zu Online-Casinos erst ab 18 Jahren erlaubt.
Das Konto ist also kein Weg, bei dem sämtliche Kontrollen wegfallen. Der Anbieter muss den Spielbetrieb nach den Schweizer Regeln organisieren. Dazu gehört auch, dass das Angebot nicht einfach aus einer beliebigen ausländischen Plattform besteht, die Schweizer Spieler über eine fremde Website empfängt. Nur Schweizer Spielbanken mit Konzessionserweiterung dürfen Online-Glücksspiel anbieten.
Für mich ist das der praktische Filter: Erst die Zulässigkeit, dann die Frage nach dem Bonitätscheck. In umgekehrter Reihenfolge landet man schnell bei Seiten, die viel versprechen und wenig Schweizer Schutz bieten.
Nicht bewilligte Angebote richtig einordnen
Bei der Suche nach Casinos ohne Bonitätsprüfung tauchen oft nicht bewilligte Online-Spiele auf. In der Schweiz sind ausländische Anbieter ohne Schweizer Lizenz nicht erlaubt und werden technisch gesperrt. Wer dort spielt, wird als Spieler zwar nicht strafrechtlich verfolgt. Das bedeutet aber nicht, dass das Angebot dadurch legal oder sicher wird.
Steuer- und Verlustrisiko
Bei nicht bewilligten Offshore-Anbietern sind Gewinne ab dem ersten Franken voll steuerpflichtig und können in Strafverfahren beschlagnahmt werden.
Beim Spielen bei einem nicht bewilligten Anbieter fehlt der Schweizer Verbraucherschutz. Bei Problemen mit dem Konto, einer Auszahlung oder der Behandlung deiner Daten kannst du dich nicht auf denselben Schutz verlassen wie bei einem bewilligten Schweizer Angebot. Auch die Bezeichnung „ohne Bonitätscheck“ ändert daran nichts.
Von DNS-Sperren solltest du dich ebenfalls nicht täuschen lassen. Ein DNS-Block ist eine technische Sperre, kein Gütesiegel für die Seite dahinter. Ihn zu umgehen, macht aus einem nicht bewilligten Angebot kein Schweizer Online-Casino. Das bleibt so, auch wenn die Website erreichbar ist. Technischer Zugang ist keine Konzession.
Woran du ein passendes Angebot erkennst
Bei Online-Casinos ohne Bonitätsprüfung zählt daher eine Kombination aus rechtlicher Einordnung und praktischer Nutzbarkeit:
- Das Casino muss in der offiziellen ESBK-Liste stehen.
- Der Betreiber muss auf der Website eindeutig genannt werden.
- Organisation, Adresse, Registrierungsnummer und Konzessionsnummer sollten auffindbar sein.
- Die Website muss sich an volljährige Nutzer richten.
- Das Konto sollte in Schweizer Franken geführt werden.
- Für Einzahlungen sollten im Schweizer Markt gängige Wege wie TWINT, PostFinance, Kreditkarte oder Banküberweisung vorhanden sein.
- Auszahlungen müssen auf ein eigenes Schweizer Bank- oder PostFinance-Privatkonto möglich sein.
Die Kontowährung ist bei bewilligten ESBK-Casinos durchgängig CHF. Das ist bei der Auswahl nützlicher als ein auffälliger Hinweis auf eine angeblich unkomplizierte Kreditprüfung. Ebenso sollten Einzahlungen und Auszahlungen auf denselben Namen laufen. Ein Konto auf fremde Rechnung passt nicht zu einem seriösen Ablauf.
Zahlungsmethoden als zusätzlicher Realitätscheck
Die Zahlungsseite zeigt oft schnell, ob ein Angebot wirklich auf den Schweizer Markt ausgerichtet ist. TWINT, PostFinance, Kreditkarten und Banküberweisungen gehören bei ESBK-Casinos zu den Standardmethoden. Auch seriöse Casinos bieten unter anderem Twint, Kreditkarte oder Banküberweisung an.
Das ist keine Garantie für jedes Detail des Angebots. Es hilft dir aber, leere Versprechen von einer tatsächlich nutzbaren Schweizer Plattform zu trennen. Wenn eine Seite vor allem mit dem Verzicht auf Bonitätsprüfung wirbt, aber keine klaren Angaben zum Betreiber, zur Konzession oder zur Auszahlung macht, würde ich dort nicht einzahlen.
Eine Auszahlung darf nur auf dein eigenes Schweizer Bank- oder PostFinance-Privatkonto erfolgen. Genau deshalb solltest du vor der ersten Einzahlung prüfen, ob der Name im Spielerkonto mit dem Namen des Zahlungskontos übereinstimmt. Späteres Nachbessern ist bei Geldtransfers selten der angenehme Teil.
Erfahre, was eine GGL-Lizenz bedeutet und warum für Online-Casinos in der Schweiz die ESBK-Konzession entscheidend…
Der sinnvolle Maßstab für 2026
„Ohne Bonitätsprüfung“ kann bei der Suche ein gewünschtes Merkmal sein. Es ist aber kein Ersatz für eine Schweizer Zulassung. Die bessere Reihenfolge lautet: offizielles ESBK-Angebot finden, Betreiberangaben prüfen, CHF-Konto und Zahlungsmethoden ansehen und erst danach die Bedingungen zur Bonitätsprüfung bewerten.
Bei nicht bewilligten Anbietern spielst du auf eigene Gefahr. Spieler werden dafür in der Schweiz nicht strafrechtlich verfolgt, doch der Schweizer Verbraucherschutz ist ausgeschlossen. Genau diese Unterscheidung wird bei der Suche nach Online-Casinos ohne Bonitätscheck gern übergangen.
Kurz gesagt: Ein bewilligtes Angebot ohne Kreditprüfung kann in die Auswahl passen. Ein nicht bewilligtes Angebot wird durch diesen Werbesatz nicht akzeptabler.
Schufa-Online-Casino: Lizenz prüfen, statt nur ein Versprechen zu glauben
Ein Anbieter kann gross „ohne Schufa“ schreiben und trotzdem für die Schweiz nicht zugelassen sein. Genau hier liegt der entscheidende Punkt: Die fehlende Bonitätsauskunft sagt nichts darüber aus, ob das Casino hier legal betrieben werden darf. Für mich steht deshalb die ESBK-Lizenz immer vor jedem Werbeversprechen.
Checkliste für Anbieter
- Ist der Betreiber in der ESBK-Liste aufgeführt?
- Ist die Konzessionsnummer auf der Website ersichtlich?
- Wird das Konto in Schweizer Franken (CHF) geführt?
- Sind TWINT oder PostFinance als Zahlungsmittel verfügbar?
- Erfolgt die Auszahlung auf ein eigenes Schweizer Konto?
Was die Schweizer Zulassung tatsächlich verlangt
Online-Casinos dürfen in der Schweiz nur mit einer Konzession der Eidgenössischen Spielbankenkommission, kurz ESBK, betrieben werden. Die ESBK vergibt diese Lizenzen und überwacht, ob die geltenden Regeln eingehalten werden. Ein angebliches Casino ohne Schufa-Auskunft braucht also nicht irgendein Gütesiegel, sondern eine Schweizer Zulassung.
Dabei gibt es eine wichtige Besonderheit: Für Online-Casinos existiert keine eigenständige Online-Lizenz. Der Betreiber muss bereits zu einem Schweizer landbasierten Spielbankenhaus gehören. Danach braucht er eine Konzessionserweiterung für den Online-Betrieb sowie eine ESBK-Spiele-Bewilligung. Fehlt diese Verbindung zu einer bestehenden Schweizer Spielbank, passt das Angebot nicht zum Schweizer Konzessionsmodell.
Das klingt trocken. Ist aber der Teil, der dein Geld betrifft.
Diese Angaben solltest du auf der Website finden
Bevor du ein Konto eröffnest, öffnest du das Impressum und den Fussbereich der Website. Dort müssen die Angaben zum Betreiber klar erkennbar sein. Prüfe insbesondere:
- die Organisation beziehungsweise den vollständigen Betreiber;
- die Adresse des Betreibers;
- die Registrierungsnummer;
- die Konzessionsnummer der ESBK;
- die Verbindung zur bestehenden Schweizer Spielbank.
Die Konzessionsnummer muss auf der Website angegeben werden. Autorisierte Betreiber werden ausserdem in der öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK geführt. Ich würde den Namen dort direkt abgleichen und mich nicht mit einem Logo oder einem einzelnen Satz wie „licensed“ zufriedengeben.
Wichtig ist auch, dass die Angaben zusammenpassen. Ein Betreibername im Impressum, ein anderer Name in den Zahlungsbedingungen und eine schwer auffindbare Lizenznummer sind keine Kleinigkeit. Bei einem seriösen Angebot sollte nachvollziehbar sein, wer das Casino betreibt und auf welcher Grundlage es online tätig ist.
Malta oder Curaçao reichen nicht
Eine Lizenz aus Malta oder Curaçao ersetzt keine Schweizer Bewilligung. Das gilt auch dann, wenn der Anbieter professionell aussieht, viele Spiele zeigt oder sich als internationales Online-Casino präsentiert. Für den Schweizer Markt zählt die ESBK-Lizenz.
Ausländische Anbieter ohne ESBK-Lizenz gelten in der Schweiz als illegal. Die Bezeichnung „ohne Schufa“ ändert daran nichts. Sie beschreibt höchstens eine behauptete Vorgehensweise bei der Kreditwürdigkeit, nicht den rechtlichen Status des Casinos.
Wenn du also nach einem Casino ohne Schufa-Auskunft suchst, prüfst du zuerst die Schweizer Zulassung. Erst danach lohnt sich ein Blick auf die Kontoeröffnung oder die angebotenen Spiele. Umgekehrt wird aus einem nicht bewilligten Anbieter kein legales Casino, nur weil keine Bonitätsprüfung versprochen wird.
Ein schneller Kontrollablauf
Ich gehe dabei immer in derselben Reihenfolge vor:
- Website öffnen und den Betreiber im Impressum feststellen.
- Adresse, Registrierungsnummer und Konzessionsnummer notieren.
- Den Betreiber in der offiziellen ESBK-Liste suchen.
- Prüfen, ob eine bestehende Schweizer Spielbank dahintersteht.
- Ausländische Lizenzen nur als zusätzliche Information betrachten, niemals als Ersatz.
Findest du die Konzessionsnummer nicht oder lässt sich der Betreiber nicht eindeutig zuordnen, würde ich dort kein Spielerkonto eröffnen. Das Spielen bei nicht bewilligten Anbietern erfolgt auf eigene Gefahr und schliesst den Schweizer Verbraucherschutz aus. Ein Werbesatz zur Schufa ist dafür ein ziemlich dünnes Sicherheitsnetz.
Und DNS-Sperren zu umgehen, ändert den Status ebenfalls nicht. Ein DNS-Block macht aus einem ausländischen Angebot keine Schweizer ESBK-Zulassung.
Keine Schufa-Abfrage heißt nicht: keine Kontrolle
Ein Online-Casino ohne Schufa-Abfrage ist nicht automatisch ein Angebot ohne jede Prüfung. Bei einem bewilligten Schweizer Online-Casino laufen mehrere Kontrollen nebeneinander, und sie haben unterschiedliche Zwecke. Die Schufa beziehungsweise eine Bonitätsauskunft betrifft die Kreditwürdigkeit. Das Casino muss dagegen vor allem feststellen, wer du bist und ob du überhaupt spielen darfst.
Bei der Kontoeröffnung steht deshalb der KYC-Prozess (Know Your Customer) im Vordergrund. Das Casino prüft deine Identität, nicht deine finanzielle Vergangenheit. Dafür können persönliche Angaben und Nachweise erforderlich sein. „Ohne Schufa“ bedeutet in diesem Zusammenhang also nicht, dass du ein Konto ohne Identitätsprüfung erhältst. Es bedeutet höchstens, dass die Kreditwürdigkeit nicht der entscheidende Prüfpunkt des Casinos ist.
KYC-Prozess
Ein Verfahren zur Identitätsprüfung (Know Your Customer), bei dem ein Betreiber sicherstellt, dass ein Nutzer tatsächlich die Person ist, die er vorgibt zu sein.
Die zentrale Spielsperrdatei ist keine Schufa
Zusätzlich müssen lizenzierte Casinos bei der Anmeldung die zentrale Sperrdatei abfragen. Diese Abfrage dient dem Spielerschutz. Sie soll feststellen, ob für dich eine nationale Spielsperre besteht. Mit einer Schufa-Abfrage hat das nichts zu tun: Die eine betrifft den Zugang zu konzessionierten Geldspielen, die andere die Kreditwürdigkeit.
Eine nationale Spielsperre gilt landesweit und übergreifend. Sie umfasst konzessionierte Spielbanken online wie landbasiert. Ein Konto bei einem anderen bewilligten Betreiber ist daher kein Ausweg. Seit dem 7. Januar 2025 erstreckt sich die Wirkung der schweizerischen Spielsperre auch auf Liechtenstein.
Das ist eine Schutzkontrolle, keine Bonitätsprüfung.
Wer nach einem Casino ohne Schufa-Abfrage sucht, sollte diese beiden Vorgänge nicht in einen Topf werfen. Ein Anbieter kann auf eine Kreditwürdigkeitsprüfung verzichten und trotzdem die Identität kontrollieren sowie die zentrale Sperrdatei abfragen. Genau das gehört bei einem bewilligten Schweizer Online-Casino zum regulierten Ablauf.
DNS-Block bleibt DNS-Block
Nicht bewilligte Anbieter können technisch gesperrt werden. Ein DNS-Block ändert aber nichts am rechtlichen Status des Angebots. Auch der Versuch, eine solche Sperre zu umgehen, macht aus einem nicht bewilligten Online-Spiel kein Schweizer Casino.
Darum ist eine technische Erreichbarkeit kein Beweis für eine Zulassung. Öffnet sich eine Seite trotz DNS-Block über einen anderen Zugang, bleibt sie ein nicht bewilligtes Online-Spiel, sofern die erforderliche Schweizer Konzession fehlt. Die Kontrolle wird dadurch nicht aufgehoben, sondern nur umgangen. Rechtlich sauberer wird es dadurch nicht.
Ein Überblick zu Lizenzen und Sicherheitsstandards ausländischer Online-Casinos für Schweizer Spieler – sachlich und ohne…
Erfahren Sie, was „ohne OASIS“ in der Schweiz bedeutet und woran Sie konzessionierte Online-Casinos sowie…
Ich würde deshalb nicht nur darauf achten, ob eine Seite ein Konto eröffnet. Entscheidend ist, ob sie als bewilligter Anbieter geführt wird und die vorgeschriebenen Kontrollen einhält. Fehlt diese Grundlage, ist „ohne Schufa-Abfrage“ ein ziemlich kleiner Vorteil gegenüber einem deutlich grösseren Problem.
Bekommst du wegen eines Online-Casinos einen Schufa-Eintrag?
Die kurze Antwort: Allein das Spielen in einem Online-Casino führt nicht automatisch zu einem Schufa-Eintrag. Ein Einsatz, ein Gewinn oder ein eröffnetes Spielerkonto ist zunächst kein Kreditgeschäft. Deshalb solltest du die Teilnahme am Spiel nicht mit einer klassischen Kreditwürdigkeitsprüfung verwechseln.
Eine pauschale Garantie für jede Zahlungsabwicklung wäre trotzdem falsch. Entscheidend ist, welche Zahlung du nutzt und wer sie verarbeitet. Die eigentliche Sorge vor einem Schufa-Eintrag wegen eines Online-Casinos betrifft häufig nicht das Spiel selbst, sondern eine mögliche Prüfung im Zusammenhang mit einem Zahlungsdienst, einer Kreditkarte oder einer Finanzierung. Das ist ein anderer Vorgang als ein Eintrag allein wegen der Casino-Nutzung.
Der wichtigere Punkt: Ist das Angebot in der Schweiz bewilligt?
Bei einem ausländischen Anbieter ohne ESBK-Lizenz liegt das Problem nicht zuerst bei der Schufa. Solche Anbieter gelten in der Schweiz als illegal. Wenn du dort spielst, wirst du als Spieler in der Schweiz nicht strafrechtlich verfolgt. Das bedeutet aber nicht, dass dein Geld oder deine Gewinne denselben Schutz geniessen wie bei einem bewilligten Schweizer Angebot.
Wichtige Erkenntnisse
- Eine ESBK-Lizenz ist das einzige echte Qualitätsmerkmal für Schweizer Online-Casinos.
- „Ohne Schufa“ bedeutet lediglich keine Bonitätsprüfung, nicht keine Identitätskontrolle.
- Ausländische Lizenzen (Malta/Curaçao) bieten keinen Schweizer Verbraucherschutz.
- Die nationale Spielsperre ist ein separates Schutzinstrument zur Schufa.
Gewinne bei nicht bewilligten Offshore-Anbietern sind ab dem ersten Franken voll steuerpflichtig. Zusätzlich können Gewinne in einem Strafverfahren beschlagnahmt werden. Das ist die praktische Seite, die in Werbeversprechen über ein angebliches Online-Casino ohne Schufa-Eintrag gern untergeht.
Auch eine ausländische Lizenz ändert daran nichts. Eine Lizenz aus Malta oder Curaçao ersetzt keine ESBK-Lizenz für den Schweizer Markt. Wer eine nicht bewilligte Website über eine technische Umgehung erreicht, ändert damit ebenfalls nicht den rechtlichen Status des Angebots. DNS-Block umgehen? Keine Lösung.
Was bedeutet das für deine Entscheidung?
Wenn du beim Spielen keinen Schufa-Eintrag riskieren möchtest, solltest du zwei Ebenen getrennt betrachten:
- Das Spielerkonto und die Spielteilnahme sind nicht automatisch ein Kreditgeschäft.
- Eine Zahlung über einen externen Anbieter kann eigenen Prüfungen und Bedingungen unterliegen.
- Ein nicht bewilligtes Offshore-Angebot bringt zusätzliche steuerliche und rechtliche Risiken.
- Die fehlende Strafverfolgung von Spielern macht einen solchen Anbieter nicht legal.
- Bei Streitigkeiten fehlt dir dort der Schweizer Verbraucherschutz.
Mein eigener Prüfpunkt wäre deshalb nicht der Werbespruch „ohne Schufa“, sondern die Schweizer Zulässigkeit des Angebots. Steht der Betreiber nicht in der offiziellen ESBK-Aufstellung, solltest du dort nicht einzahlen. Ein möglicher Schufa-Eintrag ist dann nicht das einzige Problem – und wahrscheinlich nicht einmal das dringendste.
Sperren lassen statt umgehen: Spielsperre und Schufa sind zwei verschiedene Dinge
Eine Spielsperre hat mit einer Schufa-Auskunft nichts zu tun. Sie ist keine Bonitätsprüfung und erzeugt keinen Eintrag bei einer Auskunftei. Die Sperre dient dem Spielerschutz: Wenn du dich selbst vom Glücksspiel ausschliessen möchtest oder eine Spielbank eine Sperre ausspricht, wird dein Zugang zu konzessionierten Angeboten blockiert.
Wichtig ist die Reichweite. Eine nationale Spielsperre gilt in der ganzen Schweiz und übergreifend für alle konzessionierten Spielbanken – online wie landbasiert. Du kannst also nicht einfach von einem bewilligten Online-Casino in eine andere Spielbank wechseln. Das System fragt die zentrale Sperrdatei bei der Anmeldung ab. Seit dem 7. Januar 2025 erstreckt sich die Wirkung der schweizerischen Spielsperre auch auf Liechtenstein.
Aufhebung frühestens nach drei Monaten
Eine Freigabe ist frühestens drei Monate nach dem Eintrag möglich. Dafür wendest du dich an die Spielbank, die den Antrag bearbeitet. Die ESBK kann gesperrte Spieler nicht selbst entsperren. Zuständig bleibt die Spielbank.
Das ist der Punkt, an dem viele durcheinanderkommen: „Casino sperren lassen“ beschreibt eine Schutzmassnahme im Spielbetrieb; „Schufa“ gehört zur Kreditwürdigkeit und ist ein anderes Thema. Eine Spielsperre lässt sich daher nicht über eine Bonitätsauskunft prüfen, umgehen oder entfernen.
Führt Spiel in einem Casino zu einem Schufa-Eintrag?
Nein, allein die Teilnahme am Spiel oder das Eröffnen eines Kontos ist kein Kreditgeschäft und führt nicht automatisch zu einem Eintrag.
Was ist der Unterschied zwischen Schufa und Spielsperre?
Die Schufa bewertet die Kreditwürdigkeit, während die Spielsperre den Zugang zu Glücksspielen zum Schutz des Spielers regelt.
Kann ich ein Konto anonym eröffnen?
Nein, seriöse Anbieter in der Schweiz müssen zur Identitätsprüfung (KYC) verpflichtet sein, auch wenn keine Bonitätsabfrage erfolgt.
Umgehung ist keine Lösung
Ein Wechsel zu einem anderen bewilligten Anbieter hilft nicht. Ebenso ändert ein DNS-Block oder der Versuch, eine technische Sperre zu umgehen, nichts am Status der Spielsperre. Bei nicht bewilligten Online-Spielen zu landen, macht die nationale Sperre nicht rückgängig. Das Spielen dort erfolgt auf eigene Gefahr und schliesst den Schweizer Verbraucherschutz aus.
Wenn du dich schützen willst, ist der richtige Weg deshalb nicht die Suche nach einem Anbieter ohne Kontrolle, sondern der Antrag bei der Spielbank. Die Sperre bleibt eine Massnahme für dein Spielverhalten – kein Schufa-Thema.
Casino ohne Schufa: Zahlen und Auszahlen ohne böse Überraschung
Bei einem bewilligten Schweizer Online-Casino ist die Zahlungsseite weniger geheimnisvoll, als manche Werbung zum Thema «ohne Schufa» vermuten lässt. Das Spielerkonto wird durchgängig in Schweizer Franken geführt. Ein Konto in Euro oder einer anderen Währung gehört bei ESBK-Casinos also nicht zum vorgesehenen Modell.
Für Einzahlungen stehen die üblichen Schweizer Wege bereit:
- TWINT
- PostFinance
- Kreditkarte
- Banküberweisung
Das ist praktisch, weil du nicht erst über komplizierte Umwege zahlen musst. Entscheidend bleibt aber, dass die Zahlungsdaten zu dir gehören. Ein Casino-Konto ist kein Sammelkonto für Freunde oder Familienmitglieder. Einzahlungen und Auszahlungen müssen auf denselben Namen laufen. Wer mit dem Zahlungsmittel einer anderen Person einzahlt, schafft sich bei der späteren Auszahlung unnötige Probleme.
Auszahlung nur auf dein eigenes Konto
Die Auszahlung erfolgt bei einem bewilligten Schweizer Online-Casino nur auf ein eigenes Schweizer Bank- oder PostFinance-Privatkonto. Das ist der Punkt, den viele erst dann beachten, wenn sie Geld zurückholen wollen. Prüfe deshalb vor der Einzahlung, ob du ein passendes Konto auf deinen Namen verwenden kannst.
Eine Kreditkarte kann für die Einzahlung geeignet sein, ist aber nicht automatisch das Ziel für die Auszahlung. Für die Rückzahlung zählt das eigene Schweizer Bank- oder PostFinance-Privatkonto. Kurz gesagt: gleicher Name, passendes Konto.
Bei einem nicht bewilligten Anbieter fehlt dir der Schweizer Verbraucherschutz. Das Risiko liegt dann vollständig bei dir. Selbst wenn die Website TWINT, Kreditkarten oder Banküberweisung anbietet, macht die Zahlungsart den Betreiber nicht zu einem bewilligten Schweizer Online-Casino. Auf dem Papier kann vieles vertraut aussehen. Rechtlich ist das eine andere Sache.
Ich prüfe daher zuerst die Bewilligung und erst danach die Zahlungsoptionen. Die Organisation, Adresse, Registrierungsnummer und Konzessionsnummer des Betreibers sollten nachvollziehbar angegeben sein. Ein ausländischer Anbieter mit einer Lizenz aus Malta oder Curaçao ersetzt keine Schweizer Bewilligung. Beim Spielen bei einem nicht bewilligten Anbieter gilt: auf eigene Gefahr.
Das beste Online-Casino ohne Schufa findest du nicht über den Werbespruch
Diese Übersicht hilft Ihnen, Online-Casinos ohne SCHUFA-Auskunft in der Schweiz 2026 anhand ihrer offiziellen ESBK-Lizenz einzuordnen. So sehen Sie auf einen Blick, welchem konzessionierten Schweizer Casino jedes Angebot zugeordnet ist.
Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch ist mit der ESBK-Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E des Casinò Locarno verbunden. Damit ist das Angebot einem offiziell konzessionierten Schweizer Casino zugeordnet.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino du Lac Meyrin. Das Angebot ist damit einem offiziell konzessionierten Schweizer Casino zugeordnet.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch ist über die ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon eingeordnet. Maßgeblich ist die Zuordnung zu diesem konzessionierten Schweizer Casino.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch basiert auf einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken. Dadurch ist das Angebot einem offiziell konzessionierten Schweizer Casino zugeordnet.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch ist mit der ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern verbunden. Diese Konzessionszuordnung kennzeichnet das Angebot als Teil eines offiziell konzessionierten Schweizer Casino-Betriebs.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos. Das Angebot ist damit einem offiziell konzessionierten Schweizer Casino zugeordnet.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch ist über die ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden eingeordnet. Entscheidend ist die Verbindung zu diesem offiziell konzessionierten Schweizer Casino.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch ist mit der ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern verbunden. Damit gehört das Angebot zum Umfeld eines offiziell konzessionierten Schweizer Casinos.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch basiert auf einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Lugano. Das Angebot ist dadurch einem offiziell konzessionierten Schweizer Casino zugeordnet.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio. Diese Verbindung weist das Angebot einem offiziell konzessionierten Schweizer Casino zu.
Ein Werbesatz wie „ohne Schufa“ sagt noch nicht, ob ein Angebot für dich in der Schweiz überhaupt infrage kommt. Wenn ich ein Casino prüfe, beginne ich deshalb nicht beim Bonus und auch nicht beim Versprechen fehlender Bonitätsabfrage. Ich schaue zuerst auf die offizielle ESBK-Liste. Nur ein dort aufgeführtes Online-Casino verfügt über die nötige Schweizer Konzession.
Danach prüfe ich, wer hinter der Website steht. Auf der Seite sollten die Organisation, die vollständige Adresse und die Registrierungsnummer des Betreibers klar genannt sein. Ebenso wichtig ist die Konzessionsnummer der Eidgenössischen Spielbankenkommission. Fehlt eine dieser Angaben oder bleibt die Betreiberidentität im Kleingedruckten verschwommen, ist das kein guter Start.
Auch die Zahlungsbedingungen gehören zur Auswahl. Sie sollten verständlich erklären, welche Zahlungsmethoden akzeptiert werden, wie Einzahlungen und Auszahlungen abgewickelt werden und dass beide Vorgänge auf denselben Namen laufen müssen. Unklare Regeln sind kein Detail, über das man später hinwegliest. Spätestens bei der Auszahlung wird daraus ein echtes Problem.
Eine Lizenz aus Malta oder Curaçao ersetzt keine Schweizer Bewilligung. Das wird in Werbung gern weich formuliert. Rechtlich bleibt es derselbe Unterschied: Schweizer Online-Casinos brauchen die Konzession der ESBK, und die ESBK überwacht die Einhaltung der Regeln.
Mein kurzer Prüfplan:
- offizielle ESBK-Liste öffnen;
- Betreiber, Adresse und Registrierungsnummer kontrollieren;
- Konzessionsnummer auf der Website suchen;
- Zahlungsbedingungen vollständig lesen;
- keine Einzahlung tätigen, bevor diese Angaben zusammenpassen.
Bei nicht bewilligten Online-Spielen spielst du auf eigene Gefahr. Zusätzlich fehlt dir der Schweizer Verbraucherschutz. Der beste Anbieter ist daher nicht der lauteste, sondern der nachprüfbare.
Online-Casino und Schufa: Die kurze Antwort für die Schweiz
Kurz gesagt: Beim Schweizer Online-Casino geht es nicht darum, anonym zu spielen. Entscheidend ist, dass du volljährig bist, deinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz hast und ein bewilligtes Angebot nutzt. Die Verbindung zur Schufa wird dabei oft grösser gemacht, als sie ist. Eine Kreditwürdigkeitsprüfung ist nicht der Kern der Kontoeröffnung; die Spielbank muss vielmehr die Identität klären und die gesetzlichen Schutzvorgaben einhalten.
Für mich sind deshalb drei Punkte entscheidend:
- Volljährigkeit: Online-Spielbankenspiele sind erst ab 18 Jahren erlaubt. Ein Konto darf nur für volljährige Personen eröffnet werden.
- Keine Teilnahme bei Spielsperre: Bewilligte Casinos müssen die zentrale Sperrdatei abfragen. Gesperrte Personen dürfen nicht spielen.
- Verantwortungsvolle Kontrolle: Das Casino muss ein Sozialkonzept umsetzen. Dazu gehören Information, Früherkennung, Selbstkontrolle und Spielbeschränkungen. Selbstsperren und spielerseitige Limits müssen angeboten beziehungsweise eingehalten werden.
Das ist der praktische Unterschied zwischen einer Schufa-Frage und dem Spielerschutz. Die Schufa entscheidet nicht darüber, ob du die Schutzregeln des Casinos umgehen kannst. Und eine fehlende Bonitätsprüfung bedeutet keinesfalls, dass jede Anmeldung automatisch akzeptiert wird.
Wenn du merkst, dass Spielen nicht mehr locker bleibt, musst du nicht erst auf eine Krise warten. Die SOS-Spielsucht-Hotline 0800 040 080 ist kostenlos, anonym und rund um die Uhr erreichbar. Ein Anruf hinterlässt keine grosse Spur im Papierkram. Manchmal ist genau das der vernünftigste erste Schritt.
Unter 18? Kein Zugang. Gesperrt? Kein Spiel. Schufa oder nicht – die Schutzregeln bleiben.
Gibt es ein Online-Casino ohne Schufa in der Schweiz?
Ja, „ohne Schufa“ kann bedeuten, dass bei der Kontoeröffnung keine klassische Bonitätsprüfung im Mittelpunkt steht. Eine Identitätsprüfung und eine gültige ESBK-Bewilligung sind trotzdem erforderlich.
Welches ist das beste Online-Casino ohne Schufa 2026?
Das beste Angebot ist zuerst daran zu erkennen, dass es in der offiziellen ESBK-Liste geführt wird. Danach solltest du die Bedingungen der Kontoeröffnung und die angebotenen Zahlungsmethoden prüfen.
Wie kann man sich selbst schützen?
Du kannst im Spielerkonto tägliche, wöchentliche oder monatliche Einzahlungslimits festlegen und dich bei Bedarf selbst sperren lassen. Die SOS-Spielsucht-Hotline 0800 040 080 ist rund um die Uhr kostenlos und anonym erreichbar.
Was sind die Umsatzbedingungen für Willkommensboni in Schweizer Online-Casinos?
Dazu solltest du die Bonusbedingungen des jeweiligen bewilligten Casinos prüfen, bevor du den Bonus annimmst.
Kann ein Online-Casino einen Schufa-Eintrag verursachen?
Eine Bonitätsprüfung ist bei der Kontoeröffnung nicht der normale Schwerpunkt eines seriösen Schweizer Online-Casinos. Eine interne Prüfung durch den Kartenanbieter kann bei einer Kreditkartenzahlung möglich sein, ist aber keine Prüfung des Casinos.
Wer ist für die Lizenzierung von Online-Casinos in der Schweiz verantwortlich?
Für Online-Casinos ist die Eidgenössische Spielbankenkommission, kurz ESBK, zuständig. Sie vergibt die Bewilligungen und überwacht die Einhaltung der Regeln.
Geschrieben von der Redaktion „Bonilys”.
